Ballenzeh adé: Sandalen stehen auf schöne Füße
Der Hallux valgus (Schiefstand der großen Zehe) ist eine der häufigsten Fußdeformitäten überhaupt. Erblich bedingte wie auch er- worbene Ursachen spielen bei der Entstehung eine Rolle – beispielsweise der Spreizfuß und das Tragen "falschen" Schuhwerks. Anfangs fällt eine leichte Schiefstellung der Großzehe auf, das erste Mittelfußknochen-Köpfchen erscheint verdickt. Ballen-Korrekturen sind etwas aufwändiger als Korrekturen von einfachen Zehendeformitäten, in Expertenhand aber ebenfalls ein ganz „normaler“ Routineeingriff.
Für ein optimales Ergebnis müssen manchmal auch schon bestehende Folgeschäden an den Nachbarzehen korrigiert werden. Der Fußspezialist Adrian K. Wiethoff setzt moderne und, wenn möglich, gelenkerhaltende OP-Techniken ein. „Nach zwei bis sechs Wochen in einem Spezialschuh mit fester Sohle können die Patienten schon wieder normale Schuhe tragen“, so Wiethoff. Als einer der wenigen unter den Plastischen Chirurgen Deutschlands hat er sich während seiner mehrjährigen Facharztausbildung auf die Hand- und Fußchirurgie konzentriert, bekam das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Fußchirurgie verliehen. Erfahrung ist eine Säule seines Erfolges. Dazu kommen sein profundes Wissen über die komplexe Biomechanik der Hände und Füße und sein ausgeprägter Sinn für Ästhetik. Neben der bestmöglichen operativen Wiederherstellung von Form und Funktion legt Adrian Wiethoff größten Wert auf ein ästhetisch anspruchsvolles Ergebnis. Und das erreicht er unter anderem dadurch, dass er die notwendigen Hautschnitte an unauffällige Stellen legt und mit speziellen narbensparenden Nahttechniken arbeitet.
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