HĂ€ufige Fragen - FAQ

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Wie lange kann der Fuß nach einer Operation geschwollen bleiben?

Nach Operationen an den Knochen kommt es oft zu leichteren oder stĂ€rkeren zu Schwellungen der Zehen oder des ganzen Fußes, die individuell sehr unterschiedlich ausgeprĂ€gt sind und auch unterschiedlich lange anhalten: Im seltenen Extremfall kann es sogar dazu kommen, dass ein Fuß erst nach einem Jahr 100% und dauerhaft abgeschwollen ist.

Neben schonender OP-Technik hilft es ungemein, den Fuß in den ersten ein bis zwei Wochen möglichst zu schonen, Lymphdrainage und KompressionsstrĂŒmpfe können ebenfalls helfen.

 

 

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Welche Risiken bestehen bei Operationen am Fuß?

Werden Operationen am Fuß von erfahrener Hand durchgefĂŒhrt, bewegt sich das Risiko von Komplikationen im niedrigen Bereich dessen, was bei jeder andere Operation auch theoretisch auftreten kann (Infektion, Wundheilungsstörungen, Störungen der Knochenheilung etc.). Sinnvoll ist es daher, sich generell an spezialisierte Fußchirurgen (OrthopĂ€den, Unfallchirurgen, Chirurgen, Plastische Chirurgen) zu wenden.

Ein Anschwellen operierter Zehen oder des Fußes fĂŒr einige Tage bis Wochen, manchmal sogar viele Monate nach der Operation ist je nach Art des Eingriffes individuell und altersabhĂ€ngig unterschiedlich stark ausgeprĂ€gt, aber normal. KĂŒhlen, Hochlagern, Lymphdrainage und insbesondere Schonung in der ersten Woche nach der OP wirken dem entgegen.

NatĂŒrlich muss bei jedem Eingriff am Fuß sorgfĂ€ltig zwischen Risiko und Nutzen abgewogen werden – dies gilt insbesondere fĂŒr rein Ă€sthetische Eingriffe. WĂ€hrend zum Beispiel kleine Eingriffe bei Hammerzehen / Krallenzehen sowie ZehenverkĂŒrzungen in der Regel Ă€ußerst risikoarm sind, ist bei rein Ă€sthetischen grĂ¶ĂŸeren Operationen an den Mittelfußknochen (sog. Umstellungsosteotomien) die Indikation sorgfĂ€ltig zu prĂŒfen. Leichtfertig und/oder  unprofessionell durchgefĂŒhrte Eingriffe können im schlimmsten Fall mehr schaden als nĂŒtzen.

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Wo wird operiert ?

Wir verfĂŒgen in unseren RĂ€umlichkeiten ĂŒber einen eigenen OP und fĂŒhren die allermeisten ambulanten Operationen hier durch.

GrĂ¶ĂŸere Operationen werden ambulant oder stationĂ€r und in Vollnarkose in der nahegelegenen Privatklinik „Bel Etage“ (http://www.clinicbeletage.de/) durchgefĂŒhrt.

 

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Kann ich nach der Operation sofort auftreten?

Nach nahezu jeder durchgefĂŒhrten Operation dĂŒrfen Sie gehend den OP verlassen, GehstĂŒtzen sind fast nie nicht notwendig. Je nach Eingriff ist allerdings u. U. fĂŒr eine Zeit von 1-6 Wochen ein spezieller Schuh mit fester Sohle zu tragen, der den operierten Bereich beim Gehen schont (sog. Verbandschuh). Trotzdem sollte insbesondere bei Operationen, die knöcherne Korrekturen beinhalten, beachtet werden, dass ein operierter Fuß die ersten Tage bis Wochen Ruhe braucht. KĂŒhlung, Hochlagerung, Schonung und Lymphdrainage helfen einer schnellen Heilung und minimieren ein Anschwellen des Fußes.

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Muss ich mit starken Schmerzen nach der Operation rechnen?

Generell wird in unserer Praxis allergrĂ¶ĂŸter Wert darauf gelegt, Schmerzen zu minimieren bzw. zu vermeiden. Sie erhalten vor, wĂ€hrend und selbstverstĂ€ndlich auch fĂŒr die Zeit nach der Operation fein dosiert, aber ausreichend Schmerzmittel, so dass im Regelfall keine Sorge diesbezĂŒglich zu bestehen braucht.

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Kann ich beide FĂŒĂŸe gleichzeitig operieren lassen?

Die meisten Operationen lassen sich heutzutage durchaus unproblematisch auch gleichzeitig an beiden Seiten durchfĂŒhren. Sogar beim Hallux valgus z.B. haben große Studien gezeigt, dass ein beidseitige Operation nicht mit Nachteilen fĂŒr Patienten verbunden sind. Ein Ausnahme stellen nur grĂ¶ĂŸere Eingriffe dar, wie z.B. Hallux valgus plus mehrere Hammerzehen an beiden FĂŒĂŸen, Brachymetatarsie-Operationen etc.. Auch sollte bedacht werden, dass etwa Treppensteigen mit zwei Verbandschuhen etwas beschwerlicher ist als nur mit einem. Laufen kann man hingegen mit zwei Schuhen fast so schnell (oder langsam) wie mit nur einem.

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Wird die Behandlung von meiner Krankenkasse ĂŒbernommen ?

Unsere Praxis auf der Königsallee ist eine Privatpraxis, so dass wir nur Privatpatienten oder Selbstzahler behandeln können. In manchen FĂ€llen ist allerdings eine teilweise KostenĂŒbernahme bei den gesetzlichen Krankenversicherungen möglich - dies kann vom Versicherten im Vorfeld abgeklĂ€rt werden. Ob die private Krankenversicherung die Kosten einer Behandlung weitestgehend ĂŒbernimmt, hĂ€ngt davon ab, ob es sich bei der durchgefĂŒhrten Operation um einen notwendigen („medizinisch indizierten“) Eingriff oder um eine rein Ă€sthetische Korrektur handelt. Eine medizinische Indikation besteht in der Regel z.B. bei Schmerzen, Arthrose, ausgeprĂ€gten Fehlstellungen etc. WĂ€hrend des BeratungsgesprĂ€chs wird im Zweifelsfall auf diese Thematik genauer eingegangen.

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Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Das BeratungsgesprĂ€ch und die dazugehörige Untersuchung werden nach der GOÄ (GebĂŒhrenordnung fĂŒr Ärzte) abgerechnet und kostet je nach Aufwand zwischen 30 und 100 € - bei rein Ă€sthetischen Fragestellungen zuzĂŒglich der vorgeschriebenen Umsatzsteuer. Fast alle ĂŒblichen Operationen werden ebenfalls nach der GebĂŒhrenordnung fĂŒr Ärzte zu normalen SĂ€tzen abgerechnet, die Hauptprozeduren je nach Aufwand und medizinischer Indikation mit maximal 3,5-fachem Satz (Ausnahme: Zeitlich sehr aufwĂ€ndige Operationen wie z.B. die One stage-VerlĂ€ngerung bei Brachymetatarsie)

Die Kosten werden bei medizinisch indizierten Eingriffen von der Privaten Krankenversicherung in der Regel ganz zum allergrĂ¶ĂŸten Teil erstattet.

Bei rein Ă€sthetischen Eingriffen muss der Patient die Kosten (zuzĂŒglich der dann bei diesen Eingriffen vorgeschriebenen Umsatzsteuer) vollstĂ€ndig selber tragen, die je nach Eingriff und Umfang der Operation wenige hundert bis viele tausend Euro betragen.

 

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Ist eine Finanzierung der Behandlungskosten möglich ?

ARS PEDIS bietet generell ĂŒber die Abrechnungsstelle PVS Nordrhein eine Zahlung in 3 Raten an.

FĂŒr lĂ€ngere Finanzierungen besteht eine Kooperation mit Medipay (www.medipay.de)

 

 

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Ist eine frĂŒhzeitige Operation sinnvoll?

Zumindest bei vielen knöchernen Fehlstellungen verhĂ€lt es sich so, dass eine frĂŒhzeitige Operation durchaus sinnvoll sein kann. Denn so lassen sich SpĂ€tfolgen (Arthrose durch Fehlstellung im Gelenk, EntzĂŒndungen, Schmerzen) oft vermeiden. Zudem gilt meist: Je frĂŒher der Eingriff, desto kleiner die Operation, desto rascher die Heilung.

Dennoch:
Ein gewisser Leidensdruck (welcher in den Augen eines Plastischen Chirurgen allerdings auch Àsthetische Gesichtspunkte haben darf) sollte schon vorhanden sein, denn eine Operation bleibt eine Operation - mit all ihren Risiken (s.o.).

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Darf ich nach einer Fußoperation ein Auto fahren?

GrundsÀtzlich gilt:

Wird ein Eingriff in Vollnarkose oder unter Analgosedierung ("DĂ€mmerschlaf") durchgefĂŒhrt, darf die / der Operierte 24h nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen (dies gilt auch fĂŒr FußgĂ€nger, eine Begleitung ist daher wichtig).

 

Mit einem relativ klobigen Verbandschuh Auto zu fahren ist zwar nicht ausdrĂŒcklich verboten, aus versicherungsrechtlichen GrĂŒnden aber nicht unbedingt empfehlenswert – zumindest, wenn der rechte Fuß betroffen ist.

Gerade nach grĂ¶ĂŸeren Operationen sollte auch bedacht werden, dass das Gehirn unterbewusst den operierten Fuß schonen möchte und plötzliches, festes Bremsen so u.U. behindert.

Bei kleineren Operationen ohne Beteiligung der Mittelfußknochen kann aber kurz nach der OP auf Verband-Ballerinas mit fester Sohle umgestiegen werden, womit Autofahren problemlos möglich ist.

 

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Welche Fußform ist "normal"?

Man unterscheidet zwischen folgenden drei hĂ€ufigen Fußformen:

  1. Ă€gyptischer Fuß:
    der lĂ€ngste Zeh ist der Großzeh (DI)
    DI>DII>DIII>DIV>DV
    HĂ€ufigkeit: ca. 45%

  2. römischer Fuß:
    die ersten drei Zehen sind in etwa gleich lang
    DI=DII=DIII>DIV>DV
    HĂ€ufigkeit: ca. 35%

  3. griechischer Fuß:
    der zweite Zeh (DII) ist am lÀngsten
    DI<DII>DIII>DIV>DV
    HĂ€ufigkeit: ca. 20%
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Werden alle Operationen ambulant durchgefĂŒhrt?

Nicht alle, aber viele Operationen können in unserer Praxis ambulant durchgefĂŒhrt werden. Je nach Eingriff und Entfernung von Ihrem Wohnort ist aber auch dann ein Aufenthalt von ein bis zwei Tagen in DĂŒsseldorf empfehlenswert.

Hotels verschiedener Preiskategorien befinden sich im unmittelbaren Umfeld der Praxis, einige gewÀhren unseren Patienten Sonderkonditionen. Informationen hierzu gibt Ihnen gerne unsere Praxismanagerin.

 

GrĂ¶ĂŸere Operationen werden in Vollnarkose ambulant oder stationĂ€r in der nahegelegenen Privatklinik „Bel Etage“ (www.clinicbeletage.de) durchgefĂŒhrt.

 

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Wie lange sollte ich nach einer OP in DĂŒsseldorf bleiben?

Je nach Eingriff und Entfernung von Ihrem Wohnort ist ein Aufenthalt von ein bis zwei Tagen nach OP in DĂŒsseldorf empfehlenswert.
Hotels verschiedener Preiskategorien befinden sich im unmittelbaren Umfeld der Praxis, einige gewÀhren unseren Patienten Sonderkonditionen. Informationen hierzu gibt Ihnen gerne unsere Praxismanagerin.

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An wen wende ich mich zur Nachbehandlung?

Die Nachbebehandlung findet entweder hier statt, oder kann, insbesondere falls Sie nicht aus der Region kommen, von niedergelassenen Kollegen (z.B. Chirurg, OrthopĂ€de oder Hausarzt) ĂŒbernommen werden.

 

Bei Fragen steht Ihnen unsere Praxis tagsĂŒber immer zur VerfĂŒgung, in den ersten Tagen nach der Operation in dringenden FĂ€llen auch 24h der Operateur ĂŒber eine besondere Rufnummer.

 

 

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Welche Voruntersuchungen sind nötig, wenn ich mich operieren lassen möchte ?

 

Neben einer persönlichen Untersuchung und Anamnese hier vor Ort sind bei den meisten Beschwerden am Fuß Röntgenaufnahmen zur genauen Diagnostik unerlĂ€sslich. Diese sollten nach Möglichkeit zum BeratungsgesprĂ€ch mitgebracht werden, können ansonsten aber auch in der unmittelbaren Umgebung von einem Radiologen angefertigt werden. Die Standard-Aufnahmen in der Fußchirurgie sollten im Stehen / unter Belastung von oben nach unten („d.p.“) und „streng seitlich“ durchgefĂŒhrt werden – bei Beschwerden im Bereich der kleineren Zehen und Mittelfußknochen ist auch eine SchrĂ€gaufnahme hilfreich.

 

Eine Blutuntersuchung ("kleines Blutbild, Gerinnung, Elektrolyte") ist ebenfalls vor allen Operationen, die in Vollnarkose durchgefĂŒhrt werden, wichtig. Diese können Sie z.B. ĂŒber Ihren Hausarzt anfertigen lassen, ansonsten auch hier in der Praxis.

Ein EKG wird seitens der AnÀsthesie nur bei kardiologischen Vorerkrankungen und bei Alter > 50 Jahre gefordert.

 

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Darf ich meine Medikamente weiter einnehmen?

Nahezu alle ĂŒblichen Medikamente können bzw. sollten Sie trotz Operation weiter einnehmen.

Ausnahmen:

  • MarcumarR: Die Einnahme von Marcumar ist bei grĂ¶ĂŸeren Operationen aufgrund der Blutungsgefahr eine Woche vor OP einzustellen und vorĂŒbergehend durch eine Heparinisierung ("Thrombosespritzen") zu ersetzen. Informationen hierzu bekommen Sie im Rahmen des BeratungsgesprĂ€chs oder von Ihrem dieszĂŒglich behandelnden Arzt.
  • AspirinR (ASS etc.): Bei manchen grĂ¶ĂŸeren Operationen ist eher zu einem Absetzen der Medikation zu raten, wobei individuell eine Risiko / Nutzen  - AbwĂ€gung in RĂŒcksprache mit Ihrem diesbezĂŒglich behandelnden Arzt zu empfehlen ist und auch auf ein Absetzen verzichtet werden kann.
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Darf ich Vorher / Nachher - Fotos sehen?

 

Seit 2006 ist es nach Paragraph 11 Absatz 1 des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) in Deutschland verboten, z.B. auf einer Website außerhalb von Fachkreisen mit vergleichenden Darstellungen zu werben.SelbstverstĂ€ndlich können Ihnen aber im Rahmen des persönlichen BeratungsgesprĂ€chs solche Fotos gezeigt werden, wenn gewĂŒnscht.Zur Veranschaulichung   empfehlen wir Ihnen die folgenden Seiten unserer Kollegen in den USA, die mit den den selben Methoden operieren wie wir:

Dr. Zong - NYC Footcare

Dr. Lee - Lee Podiatry

Dr. Sadrieh - Beverly Hills Cosmetic Foot Surgery

 

Quelle: http://www.aesthetische-fusschirurgie.info/haeufige-fragen-faq.html